In wohl keinem ärztlichen Fachbereich ist der Arzt-Patientenkontakt innerhalb der Intimsphäre des Menschen so präsent wie beim Zahnarzt.
Deshalb habe ich mich schon wenige Jahre nach Praxisgründung sehr intensiv damit beschäftigt, diese Beziehung besser zu verstehen und im wahrsten Sinne des Wortes, Brücken zu bauen.
Daraus resultierten konkrete Projekte. Neben technischen Innovationen gab es in den letzten 25 Jahren natürlich auch immer wieder sich weiterentwickelnde Therapiekonzepte.
Mit einem Augenzwinkern habe ich vor 10 Jahren das Weisheitszahnorakel erschaffen.
Zum 20 jährigen Praxisjubiläum begann das Projekt “Auf den Punkt” gebracht – Gedichte rund um das Thema Zähne. Innerhalb von 3 Monaten wurde ich von 600 Gedichten aus ganz Europa überrascht. Menschen schrieben sich Ihre Emotionen rund um das Thema von der Seele.
Dieses Projekt erweckte in Deutschland eine große mediale Aufmerksamkeit. Den Gedichtband finden Sie hier.
Mit diesem Projekt “Doktor Det – The Dental Mission” habe ich meine Erfahrungen aus 27 Berufsjahren in Videokursen so zusammengefaßt, das zahnärztliche Alltagsthemen verständlicher werden.
Wenn also eine Behandlung geplant ist, hilft der Kompass das zahnärztliche Fachchinesisch kompakt und anschaulich zu übersetzen.
Sparen Sieviel Zeit bei der Recherche und konzentrieren Sie sich auf die nächsten Schritte zur Mundgesundheit.
Denken Sie an Ihre Gesundheit – Sie haben nur die Eine!
Rückblick
Schon 1895 hat mein Urgroßvater Friedrich Engelhardt Wendt im Gebäude des Klosters “zum guten Hirten” in Berlin Marienfelde sein zahnärztliches Atelier eröffnet.
Darunter muß man sich eher ein Wohnzimmer mit Behandlungsstuhl vorstellen. Zum Bohren wurde ein Tretbohrmaschine benutzt. Die ersten elektrisch betrieben Behandlungsmotoren kamen erst sehr viel später in Mode. Die Therapie bestand hauptsächlich in der Extraktion und dem anfertigen von Kautschuckprothesen.
Als nächster beschäftigte sich Kurt Wendt ab den frühen 30er Jahren mit den Neuerungen der Branche. Gold, Amalgamfüllungen und Wurzelbehandlungen standen schon sehr früh in seinem Leistungskatalog.
Auch die damals noch Parodontose genannte Zahnfleischentzündung war ein Therapieschwerpunkt. Mein Vater Dr. Dietrich Schulz setzte in den 50er Jahren die Tradition fort. Er studierte an der FU Berlin erst Zahnmedizin und im Anschluss daran Humanmedizin. Als doppelt approbierter Arzt und Zahnarzt arbeitete er hauptsächlich als HNO Facharzt. Seit 1975 war er in Essen tätig.
Nach meinem Examen an der Friedrich Wilhelm Universität in Münster führte es mich unteranderem an Universität Witten Herdecke in die Abteilung für Parodontologie.
Mit der Neugründung meiner Praxis 1994 in Essen-Bergerhausen habe ich meinen Ausgangspunkt gefunden. Die damals an der Universität in Münster erlernten Präventionsmaßnahmen konnte ich jetzt in den Praxisalltag integrieren.